Nicht nur die deutsche Butter wird hierzulande zu moralisch verwerflichen Preisen verramscht. Zum Glück arbeiten wir deutschen Landwirte unter Auflagen und Kontrollen mit den verschiedensten bunten Zertifikaten oder produzieren ohne genveränderte Futtermittel und dem Einsatz von Hormonen. Hierzulande beträgt die Marge der Handelsmonopole vielleicht „nur“ 30%. Werden die leckeren Früchte aus Südamerika gehandelt, ist die Gewinnmarge vermutlich wesentlich höher.
Glückwunsch an die Verbraucher!
Das was sie äußern, wie regional und transparent erzeugte Lebensmittel, passt nicht zum Einkaufsverhalten. Es wird Zeit, dass sich die Klimaaktivisten an Schiffe und Flugzeuge kleben, denn damit kommt die südamerikanische Regionalität über tausende Kilometer und mit fraglichen CO2 Abdruck auf unseren gedeckten Tisch. Oder vielleicht sollte man sich an die Bürotüren der Manager der Lebensmittelhandelsriesen kleben.
Was sagt uns das Internet (natürlich ordentlich gegendert) über die süßen Früchte…?
[Textquelle: UTOPIA .de]
Hinter relativ preisgünstigen exotischen Früchten in deutschen Supermärkten stecken prekäre Arbeitsbedingungen, Umweltgifte, Rodungen und lange Transportwege. Oder kurz gesagt: Ausgebeutete Menschen und eine ausgebeutete Natur.
Laut Oxfam sollten deutsche Supermärkte für diese Missstände Verantwortung übernehmen. Schließlich sind es die deutschen Konzerne, die den Preis bei Lieferant:innen immer wieder drücken wollen, um bei Kund:innen mit Billigpreisen punkten zu können. Bäuer:innen im Herkunftsland müssen sich dieser aggressiven Preispolitik beugen.
Zum Nachlesen eine ernüchternde Abhandlung von Oxfarm über die Verantwortung…
